Kalibrier-Ringversuch CaRo (seit 1993)

1993 - 2016 durchgeführt von Adolf Kühner AG, Birsfelden, Schweiz

Kalibrier-Ringversuch für die Bestimmung der Explosionskenngrössen von Stäuben

CaRo17 - Fortschritt

Ankündigung Kalibrier-Ringversuch CaRo17

Nach unseren bisherigen weltweiten Ringversuchen

CaRo93: 77 Apparaturen CaRo03: 93 Apparaturen CaRo11: 122 Apparaturen
CaRo96: 68 Apparaturen CaRo05: 98 Apparaturen CaRo13: 112 Apparaturen
CaRo98: 63 Apparaturen CaRo07: 77 Apparaturen CaRo15: 131 Apparaturen
CaRo00: 69 Apparaturen CaRo09: 90 Apparaturen

wird termingerecht der neue Kalibrier-Ringversuch „CaRo17“ durchgeführt.

Ziel:

Bestimmung der folgenden Kenngrössen nach standardisierten Prüfmethoden

  • Pmax Maximaler Explosionsüberdruck
  • Kmax Produktspezifische Konstante
  • MZE Mindestzündenergie
  • und die Kalibrierung der entsprechenden Prüfapparatur

Weshalb:

Gemäss internationalen Normen müssen Prüfmittel periodisch durch Vergleich mit einem Normal oder einem Eich-Prüfmittel kalibriert werden. Diese Kalibrierung gilt sinngemäss auch für die 20-l-Apparatur bzw. den 1m3-Behälter für die Bestimmung von Pmax und Kmax und die Apparatur für die Bestimmung der Mindestzündenergie. Das Prüfverfahren ist ein wichtiger Bestandteil dieser Kalibrierung. Eine alleinige Überprüfung auf Komponentenebene ist unvollständig und somit unzulässig. Da es weltweit weder Normstäube noch geeichte Apparaturen für die Bestimmung dieser Explosionskenngrössen gibt, wird alle zwei Jahre ein Kalibrier-Ringversuch (Calibration-Round-Robin = CaRo) durchgeführt.

  • EN 13821: Bestimmung der Mindestzündenergie …
  • EN 14034-1: Bestimmung des max. Explosionsdruckes Pmax …
  • EN 14034-2: Bestimmung des max. zeitlichen Druckanstiegs (dp/dt)max …
  • ASTM E1226 Standard Test Method for Explosibility of Dust Clouds
  • EN ISO/IEC 80079-20-2 … Prüfverfahren für brennbare Stäube

Kalibrierverfahren:

Für jede Kenngrösse des CaRo-Staubes wird der Mittelwert aus den Prüfresultaten der teilnehmenden Labors als Normwert mit Streubereich berechnet. Alle Apparaturen, deren Resultate innerhalb des gegebenen Toleranzbandes liegen, erfüllen die Kalibrierung und erhalten von uns darüber ein Zertifikat. Bei Anlagen mit stark abweichenden Resultaten wird es uns auf Grund der Erfahrungen mit den bisherigen Ringversuchen wiederum gelingen, Fehlerursachen zu finden und zu beheben.

Unsere Leistungen:

Der Prüfstaub wird von uns ausgewählt, homogenisiert, abgepackt und versandt. Zusätzlich erhalten Sie die Ergebnisse von CaRo17-Referenzversuchen (20-l-Apparatur und MIKE 3 Mindestzündenergie-Apparatur). Dies ermöglicht Ihnen, eine Selbstüberprüfung vorzunehmen. Nach Ablauf der Prüffrist erfolgt durch die Cesana AG eine detaillierte Gesamtauswertung mit der Berechnung der Normwerte und des dazugehörigen Toleranzbandes. Diejenigen Apparaturen, welche die Kalibrierung erfüllt haben, erhalten ein Zertifikat. Anschliessend werden alle Resultate (anonym) tabellarisch zusammengefasst und den Teilnehmern zugesandt.

Software:

Teilnehmer am CaRo17 erhalten eine kostenlose Aktualisierung der PC-Software auf KSEP 7.1 und MIKE 3.5.

Kosten:

Es werden, abhängig von der Anzahl der zu überprüfenden Apparaturen, folgende Pauschalbeträge erhoben:

Best. Nr. Überprüfung von : Preis in CHF Preis in EUR
SP8951 1 Apparatur 2‘000.- 1‘904.-
SP8952 2 Apparaturen 3‘050.- 2‘900.-
SP8953 3 Apparaturen 3‘780.- 3‘600.-
Die Preise verstehen sich inklusive Verpackung, jedoch exklusive Versandkosten, Zoll und MwSt.

Prüfstaub:

Die Menge des Prüfstaubes ist abhängig von der Art der Apparatur:

  • 20-l-Apparatur und MZE-Apparatur: je 1kg
  • 1m3-Behälter: 10kg (SP8954 Mehrpreis = CHF 2‘040.- / EUR 1‘942.-)

Zeitplan:

  • Versand des Prüfstaubes: ab Mai 2017
  • Einsendetermin der Prüfresultate: Ende Jahr 2017
  • Schlussbericht des CaRo17, Zertifikate: Januar 2018

Die Berichte der Ringversuche werden hier publiziert.

Schlussberichte CaRo

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