Kalibrier-Ringversuch CaRo (seit 1993)

1993 - 2016 durchgeführt von Adolf Kühner AG, Birsfelden, Schweiz

Kalibrier-Ringversuch für die Bestimmung der Explosionskenngrössen von Stäuben

Schlussbericht CaRo 18

Der Kalibrier-Ringversuch CaRo 18 wurde nun erfolgreich abgeschlossen.
Nähere Informationen finden Sie im detaillierten Schlussbericht CaRo 18

Kurzbeschreibung

Gemäss internationalen Normen müssen Prüfmittel periodisch durch Vergleich mit einem Normal oder einem Eich-Prüfmittel kalibriert werden. Diese Kalibrierung gilt sinngemäss auch für die 20-l-Apparatur bzw. den 1m3-Behälter für die Bestimmung von Pmax und Kmax und die Apparatur für die Bestimmung der Mindestzündenergie. Das Prüfverfahren ist ein wichtiger Bestandteil dieser Kalibrierung. Eine alleinige Überprüfung auf Komponentenebene ist unvollständig und somit unzulässig. Da es weltweit weder Normstäube noch geeichte Apparaturen für die Bestimmung dieser Explosionskenngrössen gibt, wird jährlich ein Kalibrier-Ringversuch (Calibration-Round-Robin = CaRo) durchgeführt.

  • EN 13821: Bestimmung der Mindestzündenergie …
  • EN 14034-1: Bestimmung des max. Explosionsdruckes Pmax …
  • EN 14034-2: Bestimmung des max. zeitlichen Druckanstiegs (dp/dt)max …
  • ASTM E1226: Standardtestmethode zur Bestimmung der Explosivität von Staubwolken
  • EN ISO/IEC 80079-20-2 … Prüfverfahren für brennbare Stäube

Kalibrierverfahren

Für jede Kenngrösse des CaRo-Staubes wird der Mittelwert aus den Prüfresultaten der teilnehmenden Labors als Normwert mit Streubereich berechnet. Alle Apparaturen, deren Resultate innerhalb des gegebenen Toleranzbandes liegen, erfüllen die Kalibrierung und erhalten von uns ein Zertifikat. Bei Anlagen mit stark abweichenden Resultaten wird es uns auf Grund der Erfahrungen mit den bisherigen Ringversuchen wiederum gelingen, Fehlerursachen zu finden und zu beheben.

Schlussberichte CaRo

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