Kalibrier-Ringversuch CaRo (seit 1993)

Kalibrier-Ringversuch für die Bestimmung der Explosionskenngrössen von Stäuben

Schlussbericht CaRo 17

Der Kalibrier-Ringversuch CaRo 17 wurde nun erfolgreich abgeschlossen.
Nähere Informationen finden Sie im detaillierten Schlussbericht CaRo 17

Kurzbeschreibung

Gemäss internationalen Normen müssen Prüfmittel periodisch durch Vergleich mit einem Normal oder einem Eich-Prüfmittel kalibriert werden.
Diese Kalibrierung gilt sinngemäss auch für die 20-l-Apparatur bzw. den 1m3-Behälter für die Bestimmung von Pmax und Kmax und die Apparatur MIKE für die Bestimmung der Mindestzündenergie. Das Prüfverfahren ist ein wichtiger Bestandteil dieser Kalibrierung. Eine alleinige Überprüfung auf Komponentenebene ist unvollständig und somit unzulässig.
Leider gibt es weltweit weder Normstäube noch geeichte Apparaturen für die Bestimmung dieser Explosionskenngrössen. Deshalb wird alle zwei Jahre ein Kalibrier-Ringversuch (Calibration-Round-Robin = CaRo) durchgeführt.

  • EN 13821: Bestimmung der Mindestzündenergie von Staub/Luft-Gemischen
  • EN 14034-1: Bestimmung des maximalen Explosionsdruckes Pmax von Staub/Luft-Gemischen
  • EN 14034-2: Bestimmung des maximalen zeitlichen Druckanstiegs (dp/dt)max von Staub/Luft-Gemischen
  • ASTM E1226 Standardtestmethode zur Bestimmung der Explosivität von Staubwolken
  • EN ISO/IEC 80079-20-2 Explosionsfähige Atmosphären - Prüfverfahren für brennbare Stäube

Kalibrierverfahren

Für jede Kenngrösse des CaRo-Staubes wird der Mittelwert aus den Prüfresultaten der teilnehmenden Labors als Normwert mit Streubereich berechnet. Alle Apparaturen, deren Resultate innerhalb von dem gegebenen Toleranzband liegen, erfüllen die Kalibrierung und erhalten von uns darüber ein Zertifikat.
Auf Grund der Erfahrungen mit den bisherigen Ringversuchen wird es uns wiederum gelingen, die Fehlerursache bei Anlagen mit stark abweichenden Resultaten zu finden und zu beheben.

Schlussberichte CaRo

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